New York – Manhattan

Click here for the English version

Der Big Apple ist meine große Liebe! Mein Herz habe ich an die pulsierende Stadt am Hudson River bei einem 3-monatigen Praktikum 2011 verloren. Damals hatte ich das große Glück im Herzen der Stadt, nur einen Steinwurf vom Madison Square Garden zu wohnen und im weltberühmten Rockefeller Center zu arbeiten. Manhattan ist für mich zu einem Stück Heimat geworden in dem ich mich nie wie der Touri sondern immer wie ein Manhattanite (nicht zu verwechseln mit Kryptonite) gefühlt habe. Hier wächst zusammen, was auf den ersten Blick gar nicht zusammengehört, das Wort „Schmelztigel“ kann nur in Manhattan erfunden worden sein. Ein Mix, der einen unweigerlich in seinen Bann zieht.

  • Wie man am besten hin kommt: Wenn es nicht anders ginge würde ich sogar nach New York City schwimmen, so begeistert bin ich von der Stadt. Der einfachere Weg allerdings ist und bleibt das Flugzeug :-). Gerade im Frühjahr und Herbst gibt es bereits sehr günstige Gabelflüge um die 350 Euro, je nach Abflughafen mit Stops in Heathrow oder Amsterdam. Direktflüge sind teurer, dafür aber auch schneller. Wer seinen Flug geschickt wählt und wem ein kurzer Zwischenstopp nichts ausmacht kommt für „kleines“ Geld in die Metropole.
  • Wo man am besten wohnen sollte: Für das echte Manhattan Feeling empfehle ich ausschließlich Hotels im „Zentrum“, zwar sind Unterkünfte in Brooklyn und New Jersey oft deutlich billiger, trotzdem lohnt sich der Aufpreis in meinen Augen. Dabei ist es letztlich egal in welchem Stadteil man unterkommt, auch nördlich des Central Parks gibt es sehr schöne Hotels und B&B’s, gerade Harlem hat sich immer mehr zu einem In-Viertel entwickelt. Wer es für New Yorker Verhältnisse richtig günstig haben möchte findet auch in einem der vielen YCMA Hostels Unterschlupf, die sind schon lange nicht mehr so schlecht wie ihr Ruf. Man sollte jedoch niemals amerikanischen Standard mit deutschem Standard vergleichen. Die Amis mögen es gerne trutschig (dicke Teppiche, schwere Vorhänge, Mottenfresser) gleichzeitig sind viele Gebäude noch auf einem geradezu historischen Stand, man bedenke nur die Wasserversorgung über Wassertanks auf dem Dach. In Manhattan ist eben, wie in kaum einer zweiten Stadt auf der Welt modern=teuer.
  • Typisch Touri: Ein Spaziergang durch den Central Park oder Flanieren auf der Highline, Ruhe und Natur findet man selbst in dieser Millionenstadt, Mittagessen in Katz’s Deli auf der Houston Street (gesprochen wie Haus, nicht wie Whitney!) dem berühmten Lokal in dem Meg Ryan den Orgasmus aus Harry&Sally bekam, für Shopping zu Macy’s.
  • Ein Muss: Der Besuch im Natural History Museum, hier hängen ganze Walfische von der Decke.
  • Beach Baby: Manhattan ist umgeben von schönen Stränden, die am Wochenende zahllose Manhattanites aus der Großstadt locken. Der bekannteste darunter ist natürlich Coney Island der mit seinem Vergnügungspark eher Actionsüchtige als Sonnenanbeter bedient – ein Ausflug lohnt sich aber immer. Wer allerdings einen wirklich schönen Badestrand sucht und dafür nicht gleich in die Hamptons fahren will, der ist am Rockaway Beach richtig. Mit dem A-Train geht es bis zur Endstation Rockaway Park und von dort direkt in den Atlantik.
  • Gut zu wissen: Manhattan liegt geografisch ungefähr auf dem selben Breitengrad wie Neapel – klingt komisch, ist aber so. Das bedeutet extreme saisonale Temperaturschwankungen. In den Sommermonaten ist es zum Teil wirklich unerträglich heiß, wenn der heiße Fallwind zwischen den Häuserschluchten durchpfeift wie ein Föhn auf höchster Stufe. Da wird der Gang in die U-Bahn zum Saunabesuch. Wer New York City also bei angenehmen Temperaturen besuchen möchte sollte im Frühling kommen, kurz nachdem der Schnee der letzten Blizzards geschmolzen ist und bevor sich die Stadt in einen Glutofen verwandelt.

Fröhliches Fernweh,

unterschrift

It was love at first sight! I lost my heart to the vibrant city by the Hudson River on a 3-month internship in 2011. At that time I was lucky enough to live in the heart of the city – just a stone’s throw from Madison Square Garden –  and work in the world famous Rockefeller Center. Ever since Manhattan has become my home away from home, always making me feel like a part of it all. Never a tourist, always a Manhattanite (not to be confused with Kryptonite).

  • How to get there: if need be, I’d even swim to NYC. The easier way, however, is taking the plane :-). Especially in spring and autumn, there are cheap 1-stop flights beginning at 350 euros, with stops at Heathrow or Amsterdam depending on your departing airport (Germany). Non-stop is of course much more expensive, but also a lot faster. From central and northern Europe it’s become pretty cheap to get there.  
  • Where to stay: to get the real Manhattan vibe I strongly recommend to stay in the „center“. Accommodations in Brooklyn and New Jersey tend to be significantly cheaper, but in my opinion Downtown Manhattan is worth its price. Even in central Manhattan there are still districts cheaper than others e.g. north of Central Park, the East Side and Harlem have become  in-districts in the recent years. If you are looking for a really cheap place you should check out one of the many YCMA hostels, which are not as bad as rumor has it.
  • Touristy: a walk through Central Park or strolling on the High Line, lunch at Katz’s Deli on Houston Street the famous restaurant in which Meg Ryan orgasmed in Harry & Sally, go for shopping at Macy’s.
  • Must-see: a visit to the Natural History Museum – so fake, but still so cute!
  • Beach Baby: Manhattan is surrounded by beautiful beaches that attract countless Manhattanites. The most famous among them of course is Coney Island. Anyone looking for a really nice beach close by to tan and swim, check out Rockaway Beach. Take the A-Train (approx. 1 hour ride) all the way to Rockaway Park and dive straight  into the atlantic ocean.
  • Fun Fact: Manhattan is geographically located approximately at the same latitude as Naples. This means extreme seasonal temperature variation. In the summer months it can be unbearably hot. Taking the subway can make you feel like beeing roasted alive. So if you would like to visit New York City without spending a fortune on deodorant you should definetly visit in springtime.

top

Advertisements

2 Gedanken zu “New York – Manhattan

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s