Prag – Praha

In Prag habe ich mich sofort verliebt. Die „goldene Stadt“ ist für mich das „kleine Paris“ an der Moldau. Verwinkelte Gässchen, historische Altbauten und jede Menge geschichtsträchtige Orte prägen den Charme der tschechischen Hauptstadt. Jüdische und Deutsche Kultur treffen hier in Böhmen aufeinander wie sonst nirgends in Europa und verschmelzen zu einer ganz eigenen Mischung.

  • Wie man am besten hin kommt: Meine Empfehlung ist eine Anreise mit einem der Fernbusanbieter, wir sind damals mit dem IC Bus der Deutschen Bahn über Nürnberg nach Prag gefahren. Dies lohnt sich besonders für Anreisende aus Süddeutschland da Preis und Anreisezeit sehr moderat sind. Günstige Flüge nach Prag gibt es bei einigen Billigfluglinien bereits ab 40 Euro einfache Strecke.
  • Wo man am besten wohnen sollte: Prag ist verhältnismäßig günstig und hat eine gute Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel (angeblich europaweit das beste). Eine Fahrt mit der Prager Straßenbahn lohnt sich ohnehin, daher ist auch eine Unterkunft in den Randgebieten kein Problem. Wer direkt in der Innenstadt wohnen möchte muss naturgemäß etwas tiefer in die Tasche greifen.
  • Typisch Touri: Shopping rund um den Wenzelsplatz, eine Besichtigung der astronomischen Uhr auf dem Rathausplatz, Flanieren über die Karlsbrücke, böhmisches Kristall als Souvenir
  • Kulinarisch: Wer Prag besucht kommt um Trdelniks nicht herum. Auf Stangen über dem Grill gebackener Hefeteig der abschließend in Zimt und Zucker gewälzt wird. Die deftige böhmische Küche besteht vor allem aus Klößen, Entenkeule, Rotkohl und schweren Soßen – ein Schnaps hinterher ist fast ein Muss. Dazu ein erstaunlich günstiges böhmisches Bier.
  • Muss nicht unbedingt sein: Die kostenpflichtige Tour durch das jüdische Viertel. Viele Synagogen in Prag sind ohnehin kostenlos oder nur gegen einen geringen Eintrittspreis zu besichtigen, der jüdische Friedhof ist wenig eindrucksvoll (vor allem wenn ganze Menschenscharen durchgeschleust werden). Prag bietet auch so genug Geschichte, die man auf einem einfachen Stadtbummel besichtigen und erleben kann.
  • Für Schwindelfreie: Wer Prag bei Nacht erleben will der sollte einen Abstecher zum Aussichtsturm Petřín wagen. Dieser, dem Pariser Eiffelturm nachempfundenen, Sendeturm bietet das weitläufigste Panorama von Prag. Besonders bei Nacht wird der Aufstieg (oder die irrwitzige Fahrt im gefühlt kleinsten Aufzug der Welt) mit einem Lichtermeer belohnt. Menschen mit Höhenangst kommen hier voll auf ihre Kosten und das nicht nur wegen der Höhe, bei leichtem Wind gerät der Turm nämlich bereits spürbar ins Schwanken
  • Tipp: Wer die Prager Burg erklommen hat (oder einfach mit der Straßenbahn hin gefahren ist) der sollte sich einen Kaffee im Starbucks auf dem Hradschin-Platz gönnen. Die Aussicht über die Dächer ist herrlich und der anschließende treppenreiche Abstieg in die Altstadt lohnt sich auch.

 

Fröhliches Fernweh,

unterschrift

Advertisements

Ein Gedanke zu “Prag – Praha

  1. Schönes Format, super geschrieben! Glückwunsch zum neuen Blog, da freu ich mich jetzt schon auf weiteres Fernweh.
    Liebste Grüße
    Die Kochlie.be-Julia

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s